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 Sabas Blog

















Willkommen in meinem Blog.

Hier möchte ich unregelmäßig Gedanken und Bemerkungen posten, alles was mich so bewegt, Wichtiges und auch Unwichtiges! Und wenn ihr zum gleichen oder einem eigenen Thema etwas beitragen wollt, seid ihr herzlich eingeladen. Schickt einfach eine Mail an saba@sinnenfeuer.de, als Betreff das bestehende oder ein neues Blog-Thema, zu dem ihr schreibt.

Eure Saba

"Sommer 2018"
(von Saba, 12.9.18)


Hallo Ihr Lieben,

18h, Dienstagabend, gerade bin ich mit dem letzten Wäschekorb Nr. 7 zu meiner Wäscheleine in den Garten gegangen, habe ab und aufgehängt, jetzt tanzen auch die letzten Wäschestücke im Wind und hoffen zu trocknen. Leises Rauschen der ferner Autos, Geschirrgeklapper der Nachbarn ist im Innenhof unserer Wohnanlage zu hören, eine Krähe krächzt und ich sitze zufrieden auf der gelben Gartenbank an meinem wackeligen Tischchen, mein Laptop vor mir und versuche mich zurück zu beamen in die lebhafte Sommerzeit. Erst alleine an den kreativen und magischen Hof der Sinne mit den Schamanischen Tagen, zwischendurch ein paar Tage München, Baden, die Küche neu gestrichen und dann packen und ab Richtung Toskana. Rainer fährt. 4 Tage nehmen wir uns Zeit für die Hinfahrt.

Unsere Übernacht-Stationen: Walchensee, Wasserfall in Südtirol, ein Fluss in den Appeninnen und dann morgens ans Meer. Kleine Strandhütte aus Schwemmhölzern genutzt mit Tüchern verhängt, um Schatten zu finden, übers viel zu teure und schlechte Essen geärgert und lieber mit dem Gaskocher Mamasuppe gekocht. Sonnenuntergang genossen und draussen geschlafen, bis uns die Morgenfeuchte dann doch ins Auto trieb. Morgens noch mal ins Meer und dann über Pisa, Florenz in den Nationalpark nahe Poppi, wo wir einen schönen, stillen Platz an einem Bach fanden, baden und uns erfrischen konnten. Rainer hatte gute Lektüre zum Vorlesen dabei.

In Stia noch ein paar Gedanken sortiert und ein Eis geschleckt und auf geht’s zum Casa Purgatorio, dem Haus "Fegefeuer", nach Poppi links an der Schafweide vorbei, den Hang hinauf, am Badesee (mit wieder mehr Wasser als letztes Jahr) vorbei und geschafft! Glücklich erst mal Uwe und Alma begrüßen und endlich wieder in den wunderschönen See hopsen und nach 4 Tagen endlich auch Duschen zu können, war schön. Die toskanische Landschaft um Casa Purgatorio mit Blick auf Poppi, den zauberhaften Innenhof, der nun eine Woche lang nur uns zur Verfügung steht, wo allenfalls die Zikaden lärmen oder manchmal wir selbst. Ein Zauberort mit Weitblick. Wir haben 3 Stunden Zeit auszupacken, bis unsere ersten Teilnehmer kommen. Manche waren wie wir einige Tage hierher gebummelt, andere sind durchgebrettert, alle erleichtert und voller Hoffnung, dem Alltag zu entkommen und sich jetzt und hier zu befreien von innerer Enge oder äußerer Geschäftigkeit. Willkommen! So wie Du bist, mit Sack und Pack, Platz suchen, auspacken, ankommen. Das große Ausatmen beginnt. Abendessen, baden, erfrischen, ... auch der Letzte mit Motorrad wird erleichtert und begeistert begrüßt, jetzt kann das Entspannen losgehen, langsam werden, kurzes wer bin ich/Du und tanzen, Kuschelhaufen, schön gleich auch ein bisschen körperlich... Ein Gläschen Wein für die Nacht und Zzzzshchs...

7:30 Uhr Trommel ich mit schamanischen Klängen den Morgen wach und ein Kopf nach dem anderen streckt sich mir mit verschlafenem Lächeln durch das Fenster entgegen. Eine Tasse frischen Salbeitee wärmt den Bauch, erst mal die ersten Nachterlebnisse teilen und von der Trommel ermuntert hinauf in die zärtliche Morgenfrische auf die Wiese beim überaus vielträchtigem Apfelbaum zum Bodywork and Spiritlove. Wir recken und strecken, schwingen und dehnen, transformieren und verbinden, reinigen und integrieren, kleine paarweise übungen, die Dich wärmen, deinen Nacken massieren oder dich mit geschlossenen Augen durch das schöne morgensonnenbestrahlte Gelände führen, zusammentreffen, den Kreis spüren, Körperwärme, Morgensonne und alle bleiben noch, wohlig warm und nah - dann noch schnell in den See hüpfen, bevor Uwe die tibetische Glocke zum Frühstück läutet. Es ist 9:15 Uhr

Alles auf Teller und Schüssel gesammelte wird eine Terrasse tiefer auf den Tisch getragen, um Morgensonne und Blick nach Poppi zu genießen. 4 Frauen, 5 Männer, begeistert von der Umgebung, der Schönheit, voller Erwartung was die Woche so bringen wird an Erfahrung und neuen Eindrücken und Ideen. Als erstes wollen mal die mitgebrachten emotionalen Pakete bearbeitet werden, mein Vorschlag: der erste Tag dient der Reinigung und Heilung.

Schamanische Sessions unterm Apfelbaum – Wow, da wird Energie frei. Zwischen feinfühligem Hinhören, Energiesystem desjenigen Teilnehmers testen und herausfinden, welche Methode gerade am hilfreichsten ist, und summen, vibrieren, Energie transformieren mit Rassel, Trommel, mit den Händen die Schichten der Aura ertastet und geschaut, wo eventuelle Störungen beseitigt gehören. Zum Teil sanft und liebevoll, zum Teil wild und impulsiv. In jeweiligen Trancezuständen dem Ruf des Leibes und der Thematik folgend. Freiwillig natürlich und gespannt, was als nächstes geschehen wird.

Spannend, sehr spannend.
(wird fortgesetzt)


"Silvester 2016/2017"
(von Saba, 16.1.17)


Jetzt haben wir heute schon den 16.1. und es ist erst 14 Tage her, seit wir auseinander geströmt sind, hinein ins Schneegestöber (wir zumindest) und gefühlt, als wären wir auf einem anderen Planeten gewesen. Eingebettet in klirrende Kälte und bizarre Eiskristallstrukturen in sanft geschwungener Landschaft rund um den Hof der Sinne. Die doch kurzen Momente in dieser verzauberten Welt sind mir so einprägsam in Erinnerung wie Blitzlichter aus dem All. Das Finden der Plätze für Kerzenspirale und Feuerkorb und den Weg von oben hinunter in diese „0 Uhr Atmosphäre” des übergangs von 2016 ins 2017.

2016 haben wir im Feuer verbrannt. Jedes beschriebene Papier auf seine Weise. Nachdem Jeder sein Zeug zum Schlaflager gebracht und seinen Platz zum Nächtigen gefunden, gemeinsam die Hausordnung studiert und ein paar köstliche Weihnachtsplätzchen von Bettina gefuttert hatten, sind wir dann zum Kennenlernen in den mit Ofen beheizten Seminarraum und haben erstmal getanzt, eine kleine In-Dir-Ankommen-Meditation und eine Vorstellungsrunde hat schon mal eine wohlige Atmosphäre zwischen angenehmen und sympathischen Menschen geschaffen. Ein nährender Abend geht zu Ende und Alle fallen ins Bett, um auf jeden Fall die Morgen-Medi mit zu bekommen, bevor das reichhaltige Frühstücksbuffet geplündert wird.

Eine Zeitreise durch das Jahr 2016 vertieft noch einmal die Erinnerungen und lässt uns auf der Skala von minus 10 bis plus 10 unsere Erlebnisse, Highlights und Unwegsamkeiten des vergangenen Jahres nachempfinden. Ja sagen zu dem was war, es annehmen und anerkennen, um in das neue Jahr mit gestalterischer Kraft und herzoffener Liebesfähigkeit einzutreten, einen guten Teppich für das Bevorstehende auszurollen und dem noch Unbekannten wohlwollend zu begegnen. Das war sehr wertvoll für mich.

Warm eingepackt, mit den beschriebenen Zetteln und Kerzen in der Hand, begibst Du Dich in die dunkle, raue Nacht, immer noch etwas verwundert, was es damit so auf sich hat. Dann tritts Du um die Ecke, Du erspähst die Lichterspirale aus vielen Kerzen und den Feuerkorb, dessen Flammen nur darauf warten, die Themen des alten Jahres zu verzehren. Im Kreis übergibst Du ihn den lodernden Flammen und beschreibst Deinen Titel für 2016 und Alle sind dabei, sind mit Dir.

(Mein Wunsch, Inspiration und Impuls für 2017 liegt oval in Gelb auf meinem Schreibtisch und ich spicke immer mal wieder, was sich noch dahinter verbirgt).

Kaum zu glauben, dass wir die Nacht noch in verrücktesten Kostümen unserer Party „Sexy, Schräg und Schrill” alle Ehre gemacht haben. War das zum Schreien, wie R. als Blondine im Minikleid roten Lippen und x- Beinen die Empore herunter kam, und mit einem Ah-Laut seine exaltierte Weiblichkeit zur Schau stellte, während andere noch verzweifelt nach originellen Dingen Ausschau hielten und mit Netzanzug und rotem Pickelhut, Piratenklappe und Handtäschchen, Seidenrüschenbluse und dem Negligée seiner Großtante furore machte, entzündete sich schallendes Gelächter als Rainer im gelbrosa Badeutensil, rosa Perücke und dem pinkfarkenden Isisschleier sein wildestes Tanzbein schleudert. Einfach Klasse, beeindruckend und voller Erlebnishunger, wo doch schon nach den köstlichen und festlichen Speisen des Silvesterbuffets in elegantem Gewande und dem Sekt zu Mitternacht Alle meinten, bereits seeehr müde zu sein. Wir hatten ja schließlich zuvor schon ausgelassen Wiener Walzer, Tango und Buggi etc. getanzt. Mit einem Super Musik-Mix war es wirklich eine gelungene Party bis nachts um 3.

Einige haben sich dann doch zum Nächtigen ihre Matratze in den Seminarraum geholt und so wurde es dann auch irgendwann still. Gemütlich kuschelig und in einer Atmosphäre von Vertrautheit und Neugier sind wir in tiefe Träume versunken.

Es gab tatsächlich am Neujahrsmorgen so ein jungfräuliches Empfinden (in mir), wie Ihr alle in Weiß gekleidet im Seminarraum standen, ich hatte weiße Rosen in 2 Vasen und eine weiße Jahreskerze versteckt. Wie von selbst formierte sich der Altar und Ihr alle im Halbkreis davor. Es war so feierlich und Eure tantrischen Symbole warteten darauf, vom Tablett gehoben und geweiht zu werden. Jedes mit eigener Geschichte und so berührend von jedem / jeder vorgestellt. Vielen Dank für diesen Zauber. Die tiefe dieses spirituellen Rituals haben wir alle gespürt und das feine Wahrnehmen genossen. Jetzt war das Jahr geweiht und der Raum für das König-Diener-Ritual geöffnet. Wobei diese Bezeichnung immer dazu verleitet, dass ein König ja zu herrschen hat und die Diener zu tun haben, was König so wünscht. Nein, es war Zeit für die Hingabe und das Empfangen von Geschenken wie zärtliche Berührungen, Massage, Gehalten-, Getragen-Werden, ein Wunschkonzert der Sinne... Und es wurde gelost, wer sich zu welchem König gesellt, damit dem Zufall auch eine Aufgabe zuteil wird, eine Mixtur der besonderen Art und neuer Erfahrungen. Spannend auch, dass es eine Frauen- und eine Männer-Gruppe ergab. Für einige eine ganz neue und wertvolle Erfahrung.

Für jeden war ein Schatz dabei, eine Erfahrung, beglückend, berührend, nährend, irritierend, lustvoll, erlösend, befreiend, erschütternd, wohltuend... Zwischendurch immer wieder ins bekannte Nest zurück zum Teilen, bevor dann die nächsten Könige an der Reihe waren.

Und schließlich werden die Erfahrungen des Abschiednehmens geteilt und erlebt, wie es ist, wenn ein so wohlig empfundenes Nest bald verlassen werden muss und jeder wieder in sein Zuhause zurückkehrt. Wie aus einer Welle der Wehmut auch wieder eine Woge von Dankbarkeit und Liebe wird. Jeder fühlt in sich hinein, spürt sich Selbst in dieser Inszenierung. Für mich ein wunderschöner Jahreswechsel und eine mehr als erlebnisreiche Gruppenerfahrung.

Ich danke Jedem von Euch, der den Mut, die Lebensfreude und die inspirierende Fülle mit uns geteilt hat. Ich danke für all die wertvollen und lehrreichen Erfahrungen, die ich und wir mit Euch machen durften und die vielen wunderschönen und warmherzigen Umarmungen.

Nun freue ich mich auf das, was wir noch vor uns haben. Euch allen ein kraftvolles Jahr 2017

Eure Saba


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